Pressemitteilung: Situation Rote Flora – UPDATE

Uns ist in der Mitteilung leider ein Fehler unterlaufen. Wir haben die Korrektur im Text gekennzeichnet und bitten um Entschuldigung.

Pressemitteilung des Stadtteilbeirates Sternschanze

Sachstand beim Kulturprojekt Rote Flora und dem FloraPark

Aufgrund der öffentlichen Aufregung um die Rote Flora möchten sich der Vorstand des Standpunkt.Schanze e.V. und der Stadtteilbeirat Sternschanze zum aktuellen Sachstand Ă€ußern, in der Hoffnung, damit zur Deeskalation beitragen zu können (obwohl dies unserer Meinung nach Aufgabe der Politik sein sollte).

Die rechtliche Situation des fraglichen GrundstĂŒcks (Rote Flora) sowie des angrenzenden FloraParks und der angrenzenden HĂ€user wurde im letzten Jahr durch die Erstellung des Bebauungsplans 7 neu festgelegt. Der Bebauungsplan 7 umfasst den Block, der durch die StraßenzĂŒge Juliusstraße, Lippmannstraße, Eifflerstraße bis zum Bahndamm und Schulterblatt begrenzt wird. Innerhalb dieses Blocks geht es speziell um den FloraPark, den darin befindlichen Bunker und die Rote Flora. Der Bebauungsplan sieht vor, dass der FloraPark unverĂ€ndert so bestehen bleibt, wie er ist. Die GebĂ€ude darin daran (Bunker und Rote Flora) sind ausdrĂŒcklich nicht fĂŒr Wohn- oder BĂŒro-Bauten vorgesehen.

Im Einzelnen:
Der Bunker ist mittlerweile vom Bund an die Stadt Hamburg verkauft worden.
Diese wird fĂŒr Verwaltung und Nutzer-Vergabe das Bezirksamt Altona einsetzen.
Geplant ist eine Nutzung ausschließlich durch die aktuell schon den Bunker nutzenden Parteien.

Zur Nutzung vorgesehen sind:
– Kletterwand des Kilimanschanzo e.v., der als Ausgleich fĂŒr den Wegfall von der bisherigen Container-Lösung RĂ€ume zur Lagerung seiner Utensilien bekommt
– Lagerraum fĂŒr das Jesus-Center, das mit dem „Spielmobil“ den Park und angrenzende SpielplĂ€tze und Höfe besucht (Kinderspielzeug etc.)
– ÜbungsrĂ€ume fĂŒr die Bands, die aus dem Schneckenturm in der Straße Sternschanze ausziehen mussten.

Die Rote Flora bleibt — wie sie ist — als Stadtteil-Kulturzentrum ausgewiesen und kann damit weiterhin durch die bisherigen Nutzer genutzt werden. Auch baulich bleibt sie unverĂ€ndert, nĂ€mlich zweistöckig.

Der Bebauungsplan 7 ist durch die erforderlichen behördlichen Genehmigungsschritte gegangen. Korrektur: Zur Zeit wird er von der zustĂ€ndigen Abteilung des Bezirksamts Altona juristisch ĂŒberprĂŒft. Zur Zeit befindet er sich in der landesplanerischen ÜberprĂŒfung durch die Behörde fĂŒr Stadtentwicklung und Umwelt (BSU). Korrekturende
Diese ÜberprĂŒfung soll möglichst noch im Januar 2014 abgeschlossen werden. Im Anschluss wird der Bebauungsplan der Bezirksversammlung Altona zur Verabschiedung vorgelegt und nach der Verabschiedung wird er durch die Veröffentlichung im Amtsblatt rechtskrĂ€ftig. Damit ist dieser Prozess abgeschlossen und der Bebauungsplan 7 in Kraft.

Wir als Stadtteilbeirat hoffen, dass mit Inkrafttreten des Bebauungsplans 7 und der sich daraus ergebenden rechtlichen Situation fĂŒr Rote Flora und FloraPark die erheblichen Verunsicherungen und Provokationen durch verschiedene Pressemeldungen der beteiligten Parteien in den letzten Monaten beendet sind.

gez.: Vorstand des Standpunkt.Schanze e.V. | Mitglieder des Stadtteilbeirats Sternschanze

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